Das fehlende Bindeglied zwischen Planung und Wohlbefinden

Wer sich einmal, wenn auch nur kurz, mit der Planung des Eigenheimes befasst hat, kann mit größter Wahrscheinlichkeit bereits fühlen, wie weitläufig das gesamte Spektrum der Planung an sich bereits geworden ist. Wünsche und Vorstellungen, also innere Themen, die man selbst hat und in den Entwurf eingewebt haben möchte, sind nur ein Teilaspekt des Ganzen. Hinzu kommen selbstverständlich die äußeren Themen, wie bauliche Möglichkeiten und rechtliche Vorgaben, die mit einbezogen werden dürfen. All das und vieles mehr wird miteinander verflochten.
In unserer heutigen Zeit ist Architektur mehr als wirtschaftliches und nachhaltiges Denken geworden. Betrachten wir die Sequenz der Vorplanung, bei der, ohne tief ins Detail zu gehen, die Umrisse der Räume entstehen, also die Zeitspanne, bei der auch viel Herzblut der Planung mit einfließt. Das ist ein zeitlicher Bereich, in der ein Schritt tiefer getaucht werden und Feng-Shui herangezogen werden kann.
Eine Lehre, die für so viele so unnahbar erscheint, da es so viele weitere Aspekte aufzeigt. Dabei geht es im Grunde genommen nicht um eine reine Ableitung der Lehre über Wind und Wasser oder komplexe Berechnungen. Es geht im Kern des Wesens darum, etwas zu entwerfen, was individuell auf die Nutzer abgestimmt ist und darum, einen Schritt weiterzugehen, als das, was bereits anerkannt und intuitiv angenommen wird.
Denn nur so kann aus einem hervorragend geplanten und durchdachten Raum etwas entstehen, was sich von Determinationen lösen und ein wohliges Gefühl ausbreiten lässt. Dies in den architektonischen Kontext zu implementieren ist das fehlende Bindemittel für eine Architektur, die mehr aus dem Möglichen herausholt.
Denn die Feng-Shui Lehre darf wieder in unseren architektonischen Zeitgeist mit einfließen.
