Feng Shui ist doch auch nur Möbel schubsen

Was ein schräger Schrank mit dir macht

Gestern war ich bei einer zauberhaften Kundin.

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Sie zeigte mir ihr Zuhause und wir haben uns eine längere Zeit über Feng Shui und ihren energetischen Fußabdruck unterhalten, eines eben dieser Gespräche, die sich anfühlen wie ein langer, angenehmer Atemzug.

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Als wir uns verabschiedeten, stand ich neben einem großen Schrank.

 

Er stand schräg.

 

Nicht dramatisch schräg. Aber schräg genug, dass ich es sofort gespürt habe.

„Komm jetzt, wir schieben den gemeinsam an die Wand bevor ich gehe", sagte ich. „Die Schräge macht nämlich sehr viel mit dir…"

 

Sie nickte und wir packten beide zu.

 

(An dieser Stelle möchte ich kurz erwähnen, dass ich das sonst nie mache und ich es eine halbe Sekunde lang bereut habe. Denn dieser Schrank hat sich keinen Zentimeter bewegt. Aber dann. Ein kurzer Ruck. Und fünf Sekunden später stand er gerade.)

 

Ich sah sie an. Sie lächelte.

 

„Siehst du?", sagte ich mit einem Augenzwinkern. „Feng Shui ist doch auch nur Möbel schubsen!"

 

Und wir haben schallend gelacht.

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Was ein schräger Schrank wirklich macht:

 

Natürlich ist Feng Shui mehr als Möbel schubsen. Aber dieser Moment hat etwas sehr Wahres in sich.

 

Denn unser Unterbewusstsein registriert alles, was in unserem Umfeld nicht im Gleichgewicht ist, auch wenn wir es bewusst gar nicht wahrnehmen.

Ein schräg stehender Schrank, ein Bild, das leicht schief hängt, ein Tisch, der nicht ganz dort steht, wo er hingehört. Das alles erzeugt eine unterschwellige Unruhe. Manchmal fühlt es sich einfach „schräg“ an, als ob der Gegenstand nicht wirklich in den Raum passen möchte.

 

Nichts davon ist dramatisch. Aber über Wochen summiert sich dieses Gefühl.

 

Eine Einladung:

 

Geh heute einmal durch dein Zuhause. Nicht um etwas zu beurteilen oder zu verändern. Nur um zu schauen.

 

Steht alles so, wie es stehen soll?
Hängt alles gerade?
Gibt es eine Ecke, die sich „nicht richtig“ anfühlt, ohne dass du genau sagen könntest, warum?

 

Vertrau diesem Gefühl. Es weiß mehr, als du denkst.

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Und wenn du magst, schieben wir gemeinsam den ein oder anderen Schrank.

Ich freue mich auf deine Nachricht: In Kontat treten

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